2.5 cm Genuss pur: Das waren Richis Luxemburgerli, oder später "Luxis" genannt. Das feine Makrönchen aus Mandeln, geschlagenem Eiweiss und Zucker, gefüllt mit zarter Creme, gab es in den Geschmacksrichtungen Vanille, Schokolade, Himbeere, Cappuccino, Stracciatella und Champagner. Wer konnte da widerstehen?
Und da war ja noch die Frage des Namens: Macarons oder Luxemburgerli? Streng genommen durfte die Bezeichnung «Luxemburgerli» nicht verwendet werden, da es sich um einen geschützten Namen der Confiserie Sprüngli handelt. Doch die Geschichte dahinter lässt ein Schmunzeln zu: Bereits Karl Kofler arbeitete einst bei Sprüngli, später absolvierte auch Richi Kofler sowie sein Sohn Orlando seine Lehre. Karl Kofler durfte damals beim Sprüngli Patron Richard Sprüngli während dessen Lehrzeit im eigenen Sprüngli Betrieb begleiten und Ihn die Kunst des Konditoren-Handwerks lehren. Wem wäre es da zu verdenken gewesen, dass Richi diese Köstlichkeit auch in Wetzikon anfänglich unter dem vertrauten Namen anbot?